Das verbotene Eden David und Juna - Thomas Thiemeyer
Gebundene Ausgabe : 464 Seiten
Autor: Thomas Thiemeyer
Verlag: PAN (22.August 2011)
Gebundene Ausgabe : 464 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
Über den Autor:
Thomas Thiemeyer wurde am 22. März 1963 in Köln geboren, wo er später
Kunst und Geologie studierte. Danach arbeitete er als graphischer
Berater im Ravensburger Buchverlag. Seit 1989 ist er freiberuflicher
Illustrator. Er wurde bereits mehrfach mit dem Kurd Laßwitz Preis für
die beste Umschlagillustration ausgezeichnet. Seit 2000 ist er zudem als
Schriftsteller tätig. 2004 erschien sein erster Roman „Medusa“. Thomas
Thiemeyer lebt heute mit seiner Familie in Stuttgart.
Inhalt:
Männer und Frauen.
Feuer und Wasser.
David und Juna.
Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen.
Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer …
Feuer und Wasser.
David und Juna.
Die Menschheit steht kurz vor ihrem Ende. Seit den »dunklen Jahren« leben Männer und Frauen in erbitterter Feindschaft. Die Zivilisation ist untergegangen: Während die Männer in den Ruinen der alten Städte hausen, haben die Frauen in der wilden Natur ein neues Leben angefangen.
Nichts scheint undenkbarer und gefährlicher in dieser Welt als die Liebe zwischen der 17-jährigen Kriegerin Juna und dem jungen Mönch David. Und doch ist sie der letzte Hoffnungsschimmer …
Meine Meinung:
Dies ist Band 1 aus der Trilogie!!
Dies ist Band 1 aus der Trilogie!!
Klasse!! Ich habe das Buch zugemacht und mir gedacht, wie geht es in dieser Welt wohl weiter und mir natürlich gleich den zweiten Teil vorgenommen, aber dazu dann später.
Ich bin ein Fan von Dystopien und wurde wieder einmal nicht enttäuscht, im Gegenteil. Es erwartete mich eine Dystopie voller Spannung, Härte und Leidenschaft.
Zwei Lager, auf der einen Seite die Männer, die die Frauen für die Situation verantwortlich machen. Die Männer ziehen als Krieger unter dem Namen der Heiligen Lanze in die Schlacht und bedienen sich dabei der altbewährten "noch" vorhandenen Technik, während die Frauen noch nach der altbewährten Methode kämpfen, nämlich mit Pfeil und Bogen oder Schwertern und und das Ganze zu Pferd.
Ein erbitterter Kampf ums Überleben entsteht. Nachkommen gibt es kaum noch und es werden immer weniger gezeugt. Der Austausch beider Welten oder Völker zeichnet sich durch ein strickes Regelwerk aus, welches sich auf das nötigste beschränkt. Doch im Laufe der Zeit, nimmt die Gewalttätigkeit zu, die Kämpfe enden mit Schändung und sogar dem Tod, es werden Regeln gebrochen und die Existensen beider Lager steht auf dem Spiel.
Dazwischen entfacht sich eine Leidenschaft, die verbotener nicht sein dürfte und zwar zwischen den beiden Hauptprotagonisten, David und Juna. Beide verbindet etwas und beide wollen herausfinden was es genau ist, aber sie wissen, es ist etwas verbotenes. Bindeglied zwischen beiden ist das Buch "Romeo und Julia" und beide entdecken die Liebesgeschichte für sich.
Die Liebesgeschichte zwischen David und Juna bestimmt aber nicht den Hauptteil des Buches, im Gegenteil, sie wird in die Geschichte eingebunden und gerade das finde ich super toll. Was ich damit sagen will, ist, dass es sich bei dem Buch sich nicht um eine verschnulzte Liebesgeschichte handelt.
Die Geschichte startet leicht und nimmt dann an Fahrt auf und bei mir kam dann der Punkt, wo ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte.
Schön find ich auch die Unterteilung des Buches, Vermächtnis, Verrat und Vergeltung, jeweils durch ein historisches Dokument eingeleitet, welches aus der alten Zeit stammt, quasi als die Welt noch in Ordnung war.
Ich würde gerne mehr aus dem Buch erzählen, aber ich finde es verrät zuviel von der Geschichte, deswegen belasse ich es dabei.
Fazit:
Thomas Thiemeyer hat eine tolle "leichte" Art zu schreiben, die einen förmlich in den Bann zieht.
Ein toller Auftakt von einer neuen Art Dystopie, die mich wieder einmal daran erinnert wie gut wir es eigentlich haben und das was wir haben zu schätzen lernen. Wenn ich mir vorstelle, dass das Wirklichkeit wäre, und ich finde so weit hergeholt ist es nicht, dann gruselt mich der Gedanke schon.
Ich freu mich auf den zweiten Teil und bin schon sehr gespannt wie es weiter geht.








